August 15, 2020

Fitnesstipps für Zuhause – Warum funktionelles Training auch unter Quarantäne kein Problem ist.

COVID-19 hat die Welt fest im Griff und sorgt dafür, dass jeder von uns enorme Einschnitte im Alltag, Job und Freizeitverhalten hinnehmen muss. Je nach Branche kommen manche Berufszweige fast vollständig zum Erliegen und auch das zwischenmenschliche Miteinander kann kaum noch als solches betitelt werden.

Die allgemeinen Vorsichtsmaßnahmen führen in letzter Konsequenz dazu, dass wir uns alle deutlich weniger bewegen und sich die tägliche körperliche Aktivität zunehmend reduziert. Die Empfehlung, jeden Tag 10.000 Schritte zu gehen, ist für die meisten Arbeitnehmer schon unter Normalbedingungen eine große Herausforderung. In Zeiten von Corona, Quarantäne und Kontaktverbot, wird dieses Ziel nun auch für Menschen, die einen sehr aktiven Lebensstil pflegen schwer erreichbar.

Die eigene Wohnung wird zum Fitnessstudio

YouTube-Videos und Tutorials zu Themen wie „Fitness für Zuhause“ und „Training ohne Geräte“, gewinnen deshalb wieder an Beliebtheit, doch fehlt oftmals der zündende Funke Motivation, der uns dazu animiert loszulegen und nicht immer tiefer in die drohende Lethargie zu versinken. Dazu kommt noch die Angst sich womöglich zu überfordern, oder Übungen schlichtweg falsch auszuführen, wenn niemand das Training korrigiert.

Zum Glück lässt sich aber auch abseits von Kniebeugen, Liegestütz und Co. viel für die eigene Gesundheit tun, indem man alltägliche Tätigkeiten aufgreift und ihnen einen Fitnessanstrich verpasst. So lässt sich zum Beispiel das morgendliche Zähneputzen um eine koordinative Komponente erweitern, indem man sich auf ein Bein stellt und die Bürste noch dazu in die schwache Hand nimmt. Weitergeht es beim Bett machen, das durchaus anstrengend werden kann, wenn man sich viel Zeit nimmt und das Laken extra gründlich zurecht zieht und anschließend die Bettdecke ein paar Sekunden länger als üblich aufschlägt.

Wer keine Spülmaschine hat, verbucht auch beim Abspülen von Tellern und Tassen wieder ein kleines Bewegungsplus. Das Schrubben und Abtrocknen selbst ist nicht der Rede wert, jedoch steht man wieder ein paar Minuten länger, anstatt auf dem Sofa darauf zu warten, dass die Maschine die Aufgabe von selbst erledigt. Allgemein lässt sich festhalten, dass alle Haushaltstätigkeiten mit zunehmender Gründlichkeit auch einen positiven Effekt auf unsere Aktivität und letzten Endes auch auf unsere Gesundheit haben. Wäsche aufhängen, Bügeln, Staubsaugen und Wischen.

Funktionelles Training mit jedem Handgriff

Alldie kleinen Pflichten, die wir sonst nur ungern und so schnell wie möglich hinter uns bringen, bieten in der aktuellen Lage eine Möglichkeit in Bewegung zu kommen und aktiv zu bleiben. Seien Sie kreativ und lassen Sie keine Ecken aus! Fenster putzen, Kühlschrank reinigen und Bilderrahmen von Staub befreien. Klingt banal, doch man findet so gut wie immer etwas zu tun und am Ende des Tages kann man guten Gewissens die Füße hochlegen und spürt auch, was man geleistet hat. Funktionelles Training ist in der Fitnessbranche zu einem großen Trend geworden, wobei sich Trainer und Sportler immer wieder uneinig sind, was mit „funktionell“ überhaupt gemeint ist.

Meistens einigt man sich auf die Definition, dass funktionell gleichzusetzen ist mit „zweckdienlich“ oder „dem Ziel angemessen“. Überträgt man diese Definition auf Haushaltstätigkeiten, so ist das Putzen der eigenen vier Wände wahrscheinlich das funktionellste Training, das man sich überhaupt vorstellen kann.

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